Neue Atemschutztechnik für die Feuerwehr Schlettau

Das Landratsamt Erzgebirgskreis hat im vergangenen Jahr die Atemschutztechnik der Feuerwehren aufgrund ihres Alters neu ausgeschrieben. In einer Sammelbeschaffung wurden für alle Feuerwehren neue 1-Flaschengeräte mit 300 bar des Herstellers MSA Auer angeschafft. Der Vorteil gegenüber den alten 2-Flaschengeräten liegt im Gewicht der Geräte und im zur Verfügung stehenden Atemvolumen, wodurch man länger unter diesen Atemschutzgeräten tätig sein kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Austausch der Atemschutztechnik war es nur noch lange nicht getan. Natürlich musste die neue Technik auch mit neuen Halterungen und Geräteauszügen auf unserem Tanklöschfahrzeug und unserem Hilfeleistungslöschfahrzeug verlastet werden. Diese wurden entsprechend durch den Feuerwehrfahrzeugbauer Ziegler Feuerwehrgerätetechnik in Mühlau eingebaut. Da unsere beiden Fahrzeuge vom Baujahr 1978 und 1982 nun doch schon etwas in die Jahre gekommen sind, war die Umrüstung recht aufwendig. Nichts desto trotz kann sich das Ergebnis sehen lassen.Ein besonderer Dank gilt hierbei allen Stadträtinnen und Stadträten der Stadt Schlettau, sowie Bürgermeister Conny Göckeritz welche den Umbau entsprechend ermöglicht haben. Die neue moderne Technik sorgt wieder einmal mehr dafür, dass wir den Einwohnern von Schlettau und Dörfel schneller und auch besser Hilfe leisten können, sollte es notwendig sein.

 

 

 

 

 

 

Nachdem die Geräte auf den beiden Fahrzeugen verlastet waren, wurde bereits wenige Tage später eine einsatznahe Ausbildung in der alten Schule auf der Schulgasse durchgeführt. Hierbei mussten die Kameradinnen und Kameraden unserer Wehr unter Einsatz der neuen Technik eine vermisste Person nach einem Wohnungsbrand suchen und diese unter den Augen unseres Bürgermeisters retten. Dabei wurde auch eine neue Wärmebildkamera von CAT getestet, welche in einem Smartphone verbaut ist. Dieses wurde uns dankenswerter Weise von Frank Seckel von MPS communication zur Verfügung gestellt. Aufgrund dieser Wärmebildkamera konnte die vermisste Person im dunklen, verrauchten Einsatzobjekt schnell gefunden und gerettet werden. Auch zukünftig könnte uns diese Wärmebildkamera im Einsatz eine große Hilfe sein.